Verarbeitungsanleitung BETEC Vergussmörtel

Verarbeitung

Untergrund muss ...

  • frei von Schmutz, Fett und allen haftvermindernden Teilen oder Schichten sein
  • tragfähig sein
  • frei von Kiesnestern sein
  • frei von stehendem Wasser sein
  • frostfrei sein
Der Mischvorgang ...
  • sollte mit einem Zwangsmischer oder einer geeigneten Bohrmaschine mit Quirlvorsatz (Doppelquirl!) erfolgen
  • startet, indem ca. 2/3 der vorgegebenen Wassermenge (siehe Sackaufdruck) zugegebne wird
  • die angegebene Wassermenge auf dem Sack = MAximalwert. Je nach gewünschter Konsistenz kann man bis zu 10% weniger Wasser verwenden.
  • die Pulverkomponente (= Sackinhalt) wird eingegeben
  • ca. 2 Minuten mischen, bis ein homogener, klumpenfreier Mörtel entstanden ist
  • Restwasser hinzufügen und weitere 1-2 Minuten aufmischen bis gewünschte Konsistenz erreicht ist
Mischzeit ...
  • gesamt = mindestens 4 Minuten!

 

 

Gießvorgang ...
  • Mörtel von der längeren Seite eingießen
  • muss kontinuierlich, also ohne Unterbrechung erfolgen
    ohne zusätzliches Stochern
  • langsam eingießen, damit evtl. vorhandene Ankerlöcher hohlraumfrei mit vergossen werden
  • evtl. maschinell pumpen, falls Fließwege über 1m sind (z. B. mit elektrischen Schneckenpumpen)
  • Entlüftungslöcher/Schlitze müssen ausreichend angebracht sein, damit die verdrängte Luft gut entweichen kann
  • unter +5°C Winterbaumaßnahmen einleiten (siehe Anhang 2)

Achtung: niedrige Temperaturen verlängern die Verarbeitungszeit, hohe Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit!

Die Schalung ...
  • muss dicht sein
  • darf nicht saugend sein
  • muss höher sein als die eigentliche Untergusshöhe (z. B. mind. so hoch wie die Oberkante Stahlplatte)
  • der Schalungsabstand muss so gerin wie möglich sein, keinesfalls über 50 mm (ansonsten Rissegefahr!)
Die Nachbehandlung ...
  • gilt für alle freien Vergussflanken
  • so früh wie möglich einleiten, spätestens wenn die Mörteloberflächen beginnen anzusteifen
  • vor Zugluft und direkter Sonnenbestrahlung schützen
  • bei hohen Lufttemperaturen Jutesäcke oder Folien mit paralleler Befeuchtung verwenden
  • alternative Curingumittel als Verdunstungsschutz einsetzbar
  • Nachbehandlung mind. 5 Tage lang durchführen
Werkzeuge säubern ...
  • direkt nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen

 

  

Verpackung ...
  • 25-kg-Papierkraftsack
  • 40 Stück = 1 t je Europalette
  • Europalette eingeschrumpft

 

Vorsichtsmaßnahmen ...
  • siehe Sackaufdruck
  • Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich